MutterKindPass-Beratung

18.-22. Schwangerschaftswoche

Geburtsvorbereitung

im persönlichen Einzelgespräch. Erklärung des Geburtsvorganges, Möglichkeiten der Schmerztherapie, gezielte Vorbereitung auf die Geburt u.v.m.

Akupunktur

Was ist Akupunktur?

Akupunktur

Die Akupunktur ist ein Verfahren der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Durch das Einstechen der Nadeln in genau definierte Punkte wird ein gestörter Energiefluss wieder hergestellt und die Energie zwischen unterschiedlichen Körperregionen ausgeglichen. Akupunktur eignet sich vor allem für Schwangere, die sich auf natürliche Art auf die Geburt vorbereiten wollen. Sie kann Frauen helfen, entspannt und vertrauend auf die eigene Stärke und Energie die Geburt zu durchleben. Die positive Wirkung der Akupunktur zur allgemeinen Geburtsvorbereitung, aber auch bei Beschwerden in der Schwangerschaft und während der Geburt ist durch verschiedene Studien belegt. Es gilt heute als gesichert, dass Akupunktur keine schwangerschaftsgefährdende Wirkung hat.
Eine Studie der Frauenklinik in Mannheim hat gezeigt, dass Akupunktur bei Erstgebärenden die Geburtsdauer im Schnitt um 2 Stunden verkürzt. Dieser positive Effekt beruht auf einer schnelleren Reifung des Gebärmutterhalses (Zervix) und einer gezielteren Wehentätigkeit in der Eröffnungsphase; also in der Zeit bis zur vollständigen Öffnung des Muttermundes.

Wobei kann Akupunktur helfen?

Die geburtsvorbereitende Akupunktur sorgt dafür, dass der Gebärmutterhals weicher wird, sich also unter Wehentätigkeit schneller öffnen kann. Die werdende Mutter wird dadurch die Geburtswehen als weniger schmerzhaft empfinden. Die geburtsverkürzende Wirkung der Akupunktur wird erst ausgelöst, wenn der Körper der Frau auf natürlichem Weg zur Geburt reif ist. Die Behandlung hat also keinen Einfluss auf den Geburtstermin und führt auch nicht zu vorzeitigen Wehen. Schwangerschaftsbeschwerden:

  • Schwangerschaftsübelkeit
  • Schmerzen unterschiedlichster Art
  • Beckenendlage

Beschwerden im Wochenbett:

  • Unterstützung der Milchbildung/Milchstau
  • Babyblues
  • u.v.m.

Was passiert in der Akupunktursitzung?

Die geburtsvorbereitende Behandlung beginnt ab der 36. Schwangerschaftswoche, in der Regel mit einer 30-minütigen Sitzung pro Woche. Es sollten mindestens vier Behandlungen durchgeführt werden. In erster Linie werden Akupunkturpunkte an den Beinen und Armen angewendet. Ist der Termin überschritten, sind auch noch weitere Sitzungen möglich um geburtseinleitend zu wirken. Die Lage der Akupunkturpunkte ist anatomisch genau festgelegt. Der Einstich ist in der Regel schmerzlos, denn die Standard-Nadel ist nur 0,3 mm dick. Danach wird die Nadel unter einer schnellen Rotationsbewegung bis zur Auslösung des so genannten De-Qi-Gefühls vorgeschoben. Das kann ein Gefühl wie Wärme, Taubheit, Druck, Schwere, Kribbeln oder auch wie ein klitzekleiner Stromschlag sein. Das Empfinden ist aber von Patientin zu Patientin verschieden. Die Nadel verbleibt dort für den Zeitraum der Behandlung. Die Behandlung erfolgt im Liegen.

Hypnose

genießen sie diese besondere Form der Entspannung und erlernen Sie Techniken der Selbsthypnose. So können Ängste vor der Geburt genommen und während der Geburt Kraft und Entspannung daraus geschöpft werden. Der Kreislauf Angst-Anspannung-Schmerz wird unterbrochen und führt zu einer verminderten Schmerzwahrnehmung.

Was ist Hypnose?

Hypnose ist ein alltäglicher, natürlicher Zustand zwischen Schlafen und Wachen, den jeder Mensch kennt (z.B. Tagträume oder nach etwas Suchen, das vor unserer Nase liegt u.v.m.) Hypnose ist kein Schlaf und ist niemals mit Kontrollverlust verbunden.
Dieser Zustand kann durch zielgerichtetes Verfahren eingeleitet werden. In dieser Trance befindet sich ein veränderter Wahrnehmungszustand, in dem das bewusst kritische Denken herabgesetzt ist oder ganz umgangen werden kann. So können die Ressourcen des Unbewussten in jedem einzelnen Menschen geweckt und verstärkt werden.
Durch Arbeiten mit Suggestionen in diesem Zustand kann man Dinge positiv beeinflussen z.B. Ängste nehmen, absolute Entspannung hervorrufen, Suchtverhalten beeinflussen u.v.m.

Wobei kann Hypnose helfen?

  • Raucherentwöhnung
  • Geburtsangst nehmen
  • Schlafstörungen / Entspannung
  • Selbsthypnose erlernen, um mit Hypnose in die Geburt zu gehen. Sie erlernen und üben die Methode, um die Geburt angstfreier, stressfreier und deutlich schmerzärmer zu erleben. Auch die Geburtszeit kann verringert werden. Durch regelmäßiges Wiederholen wird Entspannung zur Routine.
  • Ihr Partner kann aktiv in den Prozess eingebaut werden und so im Kreißsaal große Unterstützung und Halt bieten.
  • Schmerzempfinden reduzieren (z.B. beim Setzen einer Verhütungsspirale, zur Geburt, Zahnarzt…)

Wer ist hypnotisierbar?

Jeder Mensch kann in Hypnose gehen, er muss es wollen und es benötigt dessen passive Mitarbeit, also ein Sich-darauf-Einlassen. In der Hypnose bekommt der Mensch alles mit. Er erinnert sich danach auch an alles. In der Hypnose geschieht nur das, was der Mensch auch im wachen Zustand geschehen lassen würde. Hypnose tut auch dem Ungeborenen sehr gut, So wie sich die Mutter entspannt wird sich auch das Kind entspannen.